Slogan Frischer Wind durch Bildung aus einer Hand
Lernen am BBZAusbildungsberufeWirtschaft und VerwaltungIndustriekaufmann/frau

Industriekaufmann/frau

Ihre Ansprechpartner:
Hendrik Reimers, Leiter des Bildungsganges
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Durchwahl: 0481-85081-0

Holger Hintmann, Abteilungsleiter Wirtschaft, Bank dual/trial
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Durchwahl: 0481-85081-22

Informationen zum Ausbildungsberuf

Allgemeine Berufsinformationen
Bei dem Ausbildungsberuf „Industriekaufmann/ Industriekauffrau“ handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Berufsfeld „Wirtschaft und Verwaltung – Handel“.

Dauer und Eingangsvoraussetzungen

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag verkürzt werden. Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit dem Mittleren Schulabschluss (früher: Realschulabschluss) oder dem Abitur ein. Voraussetzungen für den Besuch der Berufsschule sind ein Ausbildungsvertrag mit einem zur Ausbildung berechtigten Betrieb sowie die Eintragung des Ausbildungsverhältnisses bei der zuständigen Kammer (IHK oder HWK).


Kurzbeschreibung des Tätigkeitsfeldes
Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen.

  • In der Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und Warenlagerung.
  • In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere.
  • Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsver-handlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich.
  • Außerdem erarbeiten sie Marketingstrategien.
  • Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge.
  • Im Personalwesen ermitteln sie den Bedarf an Mitarbeitern, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. Personalauswahl mit und planen den Personaleinsatz.


Anforderungen

  • Kaufmännisches Denken, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. kosteneffiziente Verhandlungen mit Lieferanten von Produktionsmitteln führen)
  • Kommunikationsfähigkeit, Kontaktbereitschaft und Kunden¬ und Serviceorientierung (z.B. Kunden beraten und die Kundenwünsche berücksichtigen)
  • Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erstellen von Stücklisten und Arbeitsplänen)
  • Organisatorische Fähigkeiten (z.B. die Herstellung von Waren und Dienstleistungen planen und steuern)


Unterrichtsorganisation

Der Unterricht findet in Teilzeitform statt. Im 1. Lehrjahr werden die Auszubildenden am Montag und Freitag von 07:45 Uhr bis 14:30 Uhr beschult. Im 2. Lehrjahr findet die Beschulung am Dienstag von 07:45 Uhr bis 14:30 Uhr statt. Im 3. Lehrjahr wird mittwochs von 07:45 Uhr bis 14:30 Uhr beschult.


Prüfungswesen
Die Auszubildenden absolvieren eine schriftliche Zwischenprüfung (Mitte des 2. Ausbildungsjahres) und eine Abschlussprüfung. Die Abschlussprüfung besteht aus einen schriftlichen Teil und einer Fachaufgabe. Die schriftliche Abschlussprüfung setzt sich wie folgt zusammen:
1. Geschäftsprozesse (180 Min.)
2.Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (90 Min.)
3.  Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Min)

Im Rahmen der Fachaufgabe soll der Prüfling in einer Präsentation und einem Fachgespräch über eine selbstständig durchgeführte Fachaufgabe in einem Einsatzgebiet zeigen, das er komplexe Aufgaben und ganzheitliche Geschäftsprozesse beherrscht und Problemlösungen in der Praxis erarbeiten kann. Die Präsentation der Fachaufgabe und das Fachgespräch dazu (ca. 8 Wochen nach der schriftlichen Prüfung) vor einem Prüfungsausschuss beendet dann mit dem Bestehen die Ausbildung.


Zusatzabschlüsse
Ebenfalls besteht die Möglichkeit für Auszubildende, die die Ausbildung mit dem Mittleren Schulabschluss begonnen haben, die Fachhochschulreife durch die Teilnahme am Zusatzunterricht (inkl. Abschlussprüfungen) zu erhalten.

Besonderheiten

  • Es findet eine intensive Prüfungsvorbereitung in Block-Organisation statt.
  • Praxisnahe Elemente werden durch unseren praxisnahen Unterricht sowie Betriebsbesichtigungen berücksichtigt.
  • Moderne Medien begleiten den Unterricht (Dokumentenkameras und Beamer in allen Klassenräumen, PC-Räume, Laptops, Moderatorenkoffer, ...)
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