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Lernen am BBZAusbildungsberufeWirtschaft und VerwaltungKaufmann/Kauffrau im Einzelhandel

Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel

Ihre Ansprechpartner:
Marko Bergweiler, Leiter des Bildungsganges
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Durchwahl: 0481-85081-0

Holger Hintmann, Abteilungsleiter Wirtschaft, Bank dual/trial
Email
Durchwahl: 0481-85081-22

Informationen zum Ausbildungsberuf

Allgemeine Berufsinformationen
Bei dem Ausbildungsberuf „Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel“ handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Berufsfeld „Wirtschaft und Verwaltung – Handel“.

Dauer und Eingangsvoraussetzungen

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag verkürzt werden. Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit dem Mittleren Schulabschluss ein (früher: Realschulabschluss). Voraussetzungen für den Besuch der Berufsschule ist ein Ausbildungsvertrag mit einem zur Ausbildung berechtigten Betrieb sowie die Eintragung des Ausbildungsverhältnisses bei der zuständigen Kammer (IHK oder HWK).


Kurzbeschreibung des Tätigkeitsfeldes
Kaufleute im Einzelhandel verkaufen Konsumgüter wie Bekleidung, Spielwaren, Nahrungsmittel, Unterhaltungselektronik oder Einrichtungsgegenstände an Endkunden.

  • Sie führen Beratungsgespräche mit Kunden, verkaufen Waren und bearbeiten Reklamationen.
  • Außerdem planen sie den Einkauf, bestellen Waren und nehmen Lieferungen entgegen.
  • Anschließend prüfen sie die Qualität der gelieferten Ware und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. o Sie zeichnen die Ware aus und helfen beim Auffüllen der Verkaufsregale und ‐theken sowie bei der Gestaltung der Verkaufsräume.
  • Auch bei der Planung und Umsetzung von werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen wirken Kaufleute im Einzelhandel mit.
  • Dazu beobachten sie den Markt und planen die Sortimentsgestaltung.


Anforderungen

  • Kundenorientierung, Kommunikationsfähigkeit und Kontaktbereitschaft (z. B. bei der Kundenberatung).
  • Kaufmännisches Denken und Sorgfalt (z. B. Mitwirken bei der Sortimentsplanung, Durchführung der Kassenabrechnungen)


Unterrichtsorganisation

Der Unterricht findet in Teilzeitform statt. Die Auszubildenden werden in den ersten beiden Lehrjahren gemeinsam mit den Auszubildenden „Verkäufer/in“ beschult. Im 1. Lehrjahr werden die Auszubildenden am Montag und am Donnerstag von 07:45 Uhr bis 14:30 Uhr beschult. Im 2. Lehrjahr findet die Beschulung am Dienstag von 07:45 Uhr bis 14:30 Uhr statt. Im 3. Lehrjahr wird mittwochs von 07:45 Uhr bis 14:30 Uhr beschult.


Prüfungswesen
Die Auszubildenden absolvieren eine gestreckte Abschlussprüfung. Es findet keine Zwischenprüfung statt. Der Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung findet zum Ende des 2. Ausbildungsjahres statt und besteht aus den drei Prüfungsteilen:

  • Verkauf und Werbemaßnahmen (90 Minuten, 15 % Gewichtung)
  • Warenwirtschaft und Kalkulation (60 Minuten, 10 % Gewichtung)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten, 10 % Gewichtung)

Teil 2 der gestreckten Abschlussprüfung findet zum Ende des 3. Ausbildungsjahres statt und besteht aus dem schriftlichen Teil „Geschäftsprozesse im Einzelhandel“ (120 Minuten, 25 % Gewichtung). Das fallbezogene Fachgespräch (ca. 6 bis 8 Wochen nach der schriftlichen Prüfung, maximal 20 Minuten, 40 % Gewichtung) vor einem Prüfungsausschuss beendet dann mit dem Bestehen die Ausbildung.


Zusatzabschlüsse
Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Mittlere Schulabschluss (früher: Realschulabschluss) mit Bestehen der Abschlussprüfung erworben werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit für Auszubildende, die die Ausbildung mit dem Mittleren Schulabschluss begonnen haben, die Fachhochschulreife durch die Teilnahme am Zusatzunterricht (inkl. Abschlussprüfungen) zu erhalten.

Besonderheiten

  • Der Unterricht startet für die neuen Auszubildenden mit einem 2-wöchigen Einführungsblock (Montag bis Donnerstag), der dem jeweiligen Kennenlernen sowie dem Vermitteln von Basiswissen für den Ausbildungsberuf dient.
  • Es findet einmal pro Schuljahr eine Schulung der Bundesbank zum Thema „Falschgeld erkennen“ statt.
  • Praxisnahe Elemente werden durch unseren Warenverkaufsraum sowie zahlreiche Betriebsbesichtigungen berücksichtigt.
  • Moderne Medien begleiten den Unterricht (Dokumentenkameras und Beamer in allen Klassenräumen, PC-Räume, Laptops, Moderatorenkoffer, ...)
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