Schulentwicklungstag „Wir tragen Demokratie“ – Ein starkes Zeichen für Haltung, Wissen und Verantwortung am BBZ Dithmarschen

Mit dem heutigen Schulentwicklungstag hat das BBZ Dithmarschen eindrucksvoll gezeigt, wie ernst wir den Auftrag der Demokratiebildung nehmen. Der gesamte Tag – vom einleitenden Vortrag bis zu den vielfältigen Workshops – machte deutlich: Demokratie ist kein abstraktes Unterrichtsthema, sondern gelebte Praxis, gemeinsame Verantwortung und professionelles Handeln im Schulalltag.
Der Siegburger Konsens im Fokus – Haltung ist kein Zusatz, sondern Pflicht
Den Auftakt bildete der Vortrag von Michael Jansen, dem Initiator des Siegburger Konsenses. Diese Erklärung formuliert klar, was demokratische Schule bedeutet:
  • Lehrkräfte sind nicht neutral gegenüber verfassungsfeindlichen Positionen.
  • Sie beziehen professionell Stellung gegen Extremismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.
  • Sie schützen die freiheitlich‑demokratische Grundordnung aktiv.
  • Sie fördern eine Schulkultur, die demokratische Werte sichtbar und erfahrbar macht.
Der Vortrag griff zentrale Aspekte zum Neutralitätsgebot auf, wie sie auch das Bildungsministerium benennt: Neutralität bedeutet nicht Gleichgültigkeit. Schule ist der Ort, an dem junge Menschen Demokratie erstmals bewusst erleben – und dafür braucht es Lehrkräfte, die Haltung zeigen, Orientierung geben und Grenzen klar benennen. Genau daran knüpfte der Vortrag an: Er machte deutlich, dass demokratische Bildung nur gelingt, wenn Lehrkräfte verfassungsfeindlichen Positionen aktiv widersprechen und die freiheitlich‑demokratische Grundordnung schützen. Damit setzte er den Rahmen für einen Tag, der Wissen vertiefte, Handlungssicherheit stärkte und demokratische Werte sichtbar machte.
Vielfältige Workshops – demokratische Bildung in der Breite
In zwei Workshopphasen konnten die Kolleginnen und Kollegen aus einem breiten Angebot wählen. Die Themen zeigten, wie umfassend Demokratiebildung gedacht wird – von Medienkompetenz über Extremismusprävention bis hin zu Gleichstellung und Rechtsstaatlichkeit – wie beispielsweise:
  • Heider Stadtspaziergang zur politischen Bildung Historische Verantwortung im Stadtraum – ein lebendiger Zugang zu Demokratiegeschichte.
  • Antimuslimischer Rassismus / Interkulturelle Kompetenz Reflexion, Intervention, Perspektivwechsel – für eine diskriminierungssensible Schule.
  • Journalismus in Zeiten von Desinformation Wie manipulative Inhalte funktionieren – und wie kritische Medienbildung dagegenhält.
  • Rechtsextremismus im Klassenzimmer erkennen und begegnen Konkrete Handlungssicherheit für Situationen, in denen Lehrkräfte klar Stellung beziehen müssen.
  • Wie Antifeminismus unsere Demokratie gefährdet Ein Blick auf demokratische Gleichberechtigung und aktuelle gesellschaftliche Debatten.
Diese Vielfalt zeigt: Demokratiebildung ist kein Einzelthema, sondern durchzieht alle pädagogischen Bereiche.
Demokratie als Haltung – und als Auftrag
Der Tag machte deutlich, wie konsequent das BBZ diesen Auftrag annimmt: durch fachliche Expertise, durch Austausch, durch konkrete Handlungsmöglichkeiten und durch die Bereitschaft, sich gemeinsam weiterzuentwickeln.
Gemeinsamer Abschluss: Austausch, Reflexion, Ausblick
Im kollegialen Austausch wurden Ideen, Perspektiven und erste Umsetzungsschritte diskutiert. Die Resonanz war eindeutig: Demokratiebildung ist ein Prozess, den wir gemeinsam gestalten – mit Haltung, Professionalität und Mut.

Warn- und Bevölkerungsschutztage 2026 am BBZ Dithmarschen

Gemeinsam vorbereitet – Lernen für Sicherheit, Resilienz und Verantwortung
Am 10. und 11. September fanden am BBZ Dithmarschen die diesjährigen Warn- und Bevölkerungsschutztage statt. Die Aktionstage boten unseren Lernenden die Möglichkeit, sich intensiv mit Themen rund um Krisenvorsorge, Handlungssicherheit und gesellschaftliche Resilienz auseinanderzusetzen. Ziel war es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig klare Abläufe, fundiertes Wissen und gemeinsames Üben im Ernstfall sind.
Vielfältige Einblicke in den Bevölkerungsschutz
An beiden Standorten – am 10.09. in Heide und am 11.09. in Meldorf – standen Begegnungen mit Organisationen des Zivil- und Bevölkerungsschutzes im Mittelpunkt. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten Einsatzkräfte und Fachleute direkt erleben, Fragen stellen und echte Einsatzfahrzeuge sowie technische Ausstattung aus nächster Nähe kennenlernen.
Vertreten waren unter anderem:
  • die DRK-Bereitschaften Heide und Albersdorf sowie die Wasserwacht Heide
  • die Feuerwehr Heide und die Freiwillige Feuerwehr Meldorf
  • der Löschzug Gefahrgut des Kreises Dithmarschen
  • die Drohneneinheit und die Regieeinheit IuK
  • Referenten des Kreises Dithmarschen
  • die Bundeswehr
Durch Impulsvorträge, praktische Demonstrationen und persönliche Gespräche erhielten die Lernenden einen umfassenden Eindruck davon, wie komplex und zugleich gemeinschaftlich getragen Bevölkerungsschutz funktioniert.
Stärkung von Selbstwirksamkeit und Gemeinschaftssinn
Die Aktionstage machten deutlich, wie sehr Sicherheit auch ein pädagogisches Thema ist: Selbstwirksamkeit, informierte Entscheidungen und das Verständnis für Abläufe im Notfall stärken nicht nur die individuelle Handlungssicherheit, sondern auch das Miteinander in unserer Schulgemeinschaft. Die Begegnungen mit den Einsatzkräften zeigten eindrucksvoll, wie wichtig Engagement, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein für den Bevölkerungsschutz sind.
Dank an alle Beteiligten
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Organisationen, Ehrenamtlichen und Vortragenden, die diese beiden Tage so praxisnah und lebendig gestaltet haben. Ihr Einsatz ermöglicht unseren Lernenden wertvolle Erfahrungen und trägt dazu bei, Sicherheit und Vorsorge als gemeinschaftliche Aufgabe sichtbar zu machen.

Trägertag Sozialpädagogik 2026 am BBZ Dithmarschen

Gemeinsam für die Praxis – Begegnungen, Impulse und Vernetzung
Am 10. September fand im Altbau des BBZ Dithmarschen der Trägertag der Abteilung Sozialpädagogik statt. Die Veranstaltung bot unseren Schülerinnen und Schülern der Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistenz sowie den angehenden Erzieherinnen und Erziehern die Möglichkeit, mit einer Vielzahl sozialpädagogischer Träger und Einrichtungen in direkten Austausch zu treten und sich über berufliche Perspektiven zu informieren.
Ein vielfältiges Bild der sozialpädagogischen Praxis
Der Trägertag präsentierte sich als „bunter Blumenstrauß“ an Arbeitsfeldern und pädagogischen Ansätzen: Unterschiedlichste Einrichtungen stellten ihre Arbeit vor, informierten über Tätigkeitsbereiche und boten Einblicke in die Vielfalt sozialpädagogischer Praxis. Die Lernenden konnten Fragen stellen, Unsicherheiten klären und erste Kontakte für Hospitationen oder Praktika knüpfen.
Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, Begegnung und lebendigem Miteinander. Neben fachlichen Gesprächen entstanden viele persönliche Momente – es wurde gelacht, getanzt und gemeinsam ausprobiert. Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd der direkte Austausch zwischen Schule und Praxis ist.
Praxisnah, verbindend und zukunftsorientiert
Für die angehenden sozialpädagogischen Fachkräfte ist der Trägertag ein zentraler Baustein ihrer beruflichen Orientierung. Er stärkt Selbstvertrauen, erweitert Perspektiven und macht deutlich, wie vielfältig und sinnstiftend die Arbeit in der Sozialpädagogik ist. Gleichzeitig fördert er die Vernetzung zwischen Schule und regionalen Einrichtungen und schafft eine Grundlage für zukünftige Kooperationen.
Dank an alle Beteiligten
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Trägern, Einrichtungen und Mitarbeitenden, die diesen Tag mitgestaltet haben. Euer Engagement, eure Offenheit und eure vielfältigen Impulse machen den Trägertag zu einem wertvollen Bestandteil unserer Ausbildungskultur.

Erasmus+ Praktikum in Innsbruck: Einblick in die Kulturverwaltung der Landeshauptstadt

Im Rahmen des Erasmus+ habe ich ein dreiwöchiges Praktikum bei der Landeshauptstadt Innsbruck in Österreich absolviert.

Anders als in Deutschland ist die Stadtverwaltung Innsbruck in Magistratsabteilungen unterteilt.  Ich war in der Magistratsabteilung V eingesetzt, genauer gesagt im Kulturamt.

Das Kulturamt ist wiederum in Referate unterteilt. Darunter fallen die Kulturentwicklung und Förderungen, Bildende Kunst und Kulturprojekte, Städtische Musikschule, Stadtbibliothek und Stadtarchiv/ Stadtmuseum.

Ich habe vor allem viel im Referat ,,Kulturentwicklung und Förderungen‘‘ mitgeholfen.

Das Amt für Kultur hat seinen Sitz mitten in der Innsbrucker Altstadt, ein sehr toller Ort für Touristen. In der Altstadt sind unter anderem der Stadtturm, das goldene Dachl (eine historische Sehenswürdigkeit), Restaurants und viele Einkaufsmöglichkeiten.

Hauptsächlich habe ich am Kulturausgabenbericht 2025 mitgearbeitet. In diesem Bericht wird eine Aufstellung aller Finanzen der Stadt Innsbruck abgedruckt.

Dort steht unter anderem drinnen, welche Ämter die meisten Kosten tragen und wofür das Geld größtenteils verwendet wird.

Des Weiteren habe ich mich viel mit Vergaberecht beschäftigt und durfte eine Übersicht der Preise und Stipendien sowie der Proberäume anfertigen, die die Stadt Innsbruck vergibt.

Da das Kulturamt vor allem auch die städtischen Einrichtungen, wie zum Beispiel die Stadtbibliothek oder das Stadtarchiv verwaltet, bin ich auch in den Einrichtungen unterwegs gewesen und habe dort alles gezeigt bekommen.

Besonders interessant waren im Stadtarchiv die alten Akten, die dort gesammelt und aufbewahrt werden.

Die älteste Akte, die im Stadtarchiv zu finden ist, ist eine Urkunde, nämlich die Bestätigung des Innsbrucker Stadtrechts aus dem Jahr 1239.

Aber auch Fotos, Gemälde, Plakate und viele weitere Dokumente sind dort zu finden.

Bekannt ist Innsbruck auch für seine Olympischen Winterspiele. Aus diesem Grund werden alle historischen Gegenstände davon ebenfalls im Stadtarchiv aufbewahrt. Dazu gehören unter anderem Urkunden, Medaillen und vieles mehr.

Ebenfalls auffällig war dort ein beliebtes Maskottchen der Olympischen Winterspiele, ein Schneemann mit einem roten Hut, auch ,,Schneemandl‘‘ genannt. Davon werden Flyer und andere Gegenstände sowie Stofftiere im Stadtarchiv gelagert.

Mein persönliches Highlight während meines Praktikums in Innsbruck waren die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, welche im Schloss Ambras im Spanischen Saal stattgefunden haben.

Die Innsbrucker Festwochen sind ein Festival mit Musik aus Mittelalter, Renaissance, Barock und Klassik und finden jedes Jahr im Sommer seit 1976 statt.

Dieses Jahr war es sehr besonders, da es das 50. Jubiläum der Festwochen der Alten Musik war, dass selbst der Bundespräsident von Österreich Alexander Van der Bellen eine Rede dort gehalten hat.

Ein sehr touristenreicher Ort und gleichzeitig mein Arbeitsplatz in Innsbruck war der Stadtturm in der Altstadt. Somit hatte ich die Möglichkeit, den Stadtturm vor den regulären Öffnungszeiten zu besteigen und den Ausblick kostenfrei zu bewundern.

Nach dem Erklimmen von 133 Stufen hat man in 31 Metern Höhe einen perfekten Rundblick auf die gesamte Stadt.

Alles in allem waren die drei Wochen sehr ereignisreich und aufregend.

Das Praktikum hat mir die Möglichkeit gegeben viele neue Sachen kennenzulernen, ein anderes Land zu bereisen und gleichzeitig in eine andere Verwaltung reinzuschnuppern.

Das war für mich eine sehr einmalige und vor allem eine neue Erfahrung und es lohnt sich, dieses Erlebnis gehabt zu haben.

von Valeria Vasileva

BBZ Bühnenglück – Theater‑AG begeistert und startet neu durch

Mit großem Jubel und vielen glücklichen Gesichtern endeten am 29. Mai 2026 die diesjährigen Theatertage am BBZ. Nach einem intensiven Jahr mit wöchentlichen Proben präsentierten die 14 Schauspielerinnen und Schauspieler der Theater‑AG ihr Stück „Leonce und Lena oder was wir daraus gemacht haben“ nach Georg Büchner vier Abende lang auf der kleinen Studiobühne im Multifunktionalen Raum – kreativ, spritzig und klug inszeniert.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie junge Menschen ihr Glück finden können: selbstbestimmt, hoffnungsvoll und gemeinsam. Das Drama aus dem Jahr 1836 wurde neu befragt, kritisch beleuchtet und humorvoll weitergedacht. Besonders die selbst verfassten Gedichte, Dialoge und Kommentare der Schülerinnen und Schüler ließen den historischen Text in einem modernen Licht erscheinen und machten ihn für heutige Zuschauerinnen und Zuschauer unmittelbar zugänglich. So trugen Leonce und Lena am Ende – mit Sonnenbrillen statt Königskleidern – die Idee einer Zukunft auf die Bühne, die darauf wartet, von jungen Menschen mutig und leidenschaftlich gestaltet zu werden. Ein starkes Bild und ein großes Bühnenglück.

Die Theater‑AG bedankt sich herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern und blickt voller Vorfreude auf neue kreative Abenteuer im Schuljahr 2026/27.

 

Neues Schuljahr, neue Bühne – Die Theater‑AG formiert sich erneut

 

Bereits in den ersten Wochen des aktuellen Schuljahres hat sich eine neue, fröhliche Theatergruppe gefunden. Die Jugendlichen lernen sich kennen, entdecken in kreativen Übungen den Spaß am gemeinsamen Spiel und sammeln erste Themen, die sie bewegen und Grundlage für ein neues Stück werden könnten.

Die nächsten Theatertage finden vom 25. bis 28. Mai 2027 statt. Schon jetzt darf man gespannt sein, welche Ideen, Geschichten und Überraschungen die neue Theater‑AG bis dahin auf die Bühne bringen wird.

Umweltpreis Dithmarschen 2026: 2. Platz für unser Insektenhotel-Projekt

Die Unterstufe der angehenden Tischlerinnen und Tischler am BBZ Dithmarschen hat gemeinsam mit der 3. Klasse der Grundschule Bargenstedt ein beeindruckendes Nachhaltigkeitsprojekt umgesetzt: ein selbst geplantes und gebautes Insektenhotel, eingebettet in die BBNE‑Bildung und orientiert an den UNESCO‑Nachhaltigkeitszielen.

Am 11.06.2026 präsentierten unsere Auszubildenden der Jury des Umweltpreises Dithmarschen die gesamte Projektentwicklung – von der ersten Idee über die fachgerechte Planung bis zur handwerklichen Umsetzung. Besonders überzeugte die Jury, wie konsequent die Inhalte der Tischlerausbildung mit nachhaltigen Lernzielen verknüpft wurden.

Auch die Grundschülerinnen und Grundschüler stellten stolz ihren Beitrag vor. Sie zeigten, wie sie an der Gestaltung beteiligt waren, die ersten Kästen befüllt haben und im Unterricht Insekten per Steckbrief und Plakat erforschten. Die enge Verbindung zum Sachkundeunterricht wurde als besonders zukunftsweisend hervorgehoben – ein Projekt, das bleibt und weiterwächst.

Wir freuen uns sehr über den 2. Platz und das damit verbundene Preisgeld von 240 Euro. Gemeinsam überlegen wir nun, wie wir diese Summe kreativ und sinnvoll für weitere Nachhaltigkeitsideen einsetzen können.

Ein Erfolg, der zeigt: Gemeinsam können wir richtig viel bewegen.

Neue Schulpartnerschaft in Spanien & Ausbau unserer Partnerschaft in Norwegen

Erasmus+ – Enriching Lives, Opening Minds

Neue Partnerschaft mit der CIFP Rio Ebro in Miranda de Ebro (Spanien)

Wir freuen uns sehr über unsere neue Schulpartnerschaft mit der CIFP Rio Ebro in Miranda de Ebro, einer beruflichen Schule rund eine Stunde südlich von Bilbao. Über eTwinning, die europäische Onlineplattform für Erasmus+ Schulprojekte, konnten wir erfolgreich eine neue internationale Zusammenarbeit aufbauen.

Ein geplanter Besuch aus Spanien musste im April aufgrund von Flugzeugstreiks leider verschoben werden – doch jetzt blicken wir voller Vorfreude auf den Dezember, wenn wir das gemeinsame Projekt endlich starten können. Gemeinsam mit unseren spanischen Partnerinnen und Partnern möchten wir spannende Erasmus+ Aktivitäten entwickeln und die europäische Zusammenarbeit weiter stärken.

CIFP Rio Ebro: Web: cifprioebro.centros.educa.jcyl.es Instagram: @cifprioe

Ausbau der Partnerschaft mit der Herøy vidaregåande skule in Fosnavåg (Norwegen)

Im Februar 2026 haben wir unsere langjährige Partnerschule Herøy vidaregåande skule in Fosnavåg besucht, um zukünftige Erasmus+ Projekte zu planen. Während unseres Aufenthalts konnten wir in die vielfältigen Ausbildungsbereiche der Schule eintauchen, inspirierende Unterrichtsstunden erleben, gemeinsam mit norwegischen Schülerinnen und Schülern lernen und an spannenden Exkursionen teilnehmen. Die herzliche Aufnahme und die Einblicke in die norwegische Kultur haben unsere Partnerschaft weiter gestärkt.

Dank der intensiven Zusammenarbeit freuen wir uns sehr, dass wir mit drei gemeinsamen Erasmus+ Projekten in das Jahr 2026 starten:

Erasmus+ Mobilitäten im September/Oktober 2026

1. Group Mobility – Zimmerer-Ausbildung (8 Tage in Norwegen)

  • 5 Schülerinnen und Schüler der Zimmerer-Ausbildung
  • 2 Lehrkräfte
  • Thema: Mit Holz Brücken bauen – Nachhaltiges Holzhandwerk in europäischer Partnerschaft erleben

2. Blended Mobility – Berufliches Gymnasium (6 Tage in Norwegen)

  • 7 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums
  • 2 Lehrkräfte
  • Thema: North Sea Vocational College Partnership – Well-Being and Future Skills for a Sustainable Europe

3. Job Shadowing am BBZ Dithmarschen

  • 4 norwegische Lehrkräfte besuchen uns im September/Oktober 2026

Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Planung und darauf, die europäische Zusammenarbeit weiter auszubauen – gemeinsam für ein starkes, nachhaltiges und weltoffenes Europa.

Zusammenarbeit mit den Lehrkräften in Norwegen

Ausflug auf dem Wasser und an Land

Ausbildung an Schiffsmotoren

Zwei Schulen – Ein Ziel: Starke Lehrkräfte von morgen!

Netzwerktag der Referendarinnen & Referendare der BS Husum & des BBZ Dithmarschen

Am 12.06.2026 trafen sich die angehenden Lehrkräfte der Beruflichen Schulen Husum und des BBZ Dithmarschen in Heide zu einem intensiven, inspirierenden und richtig lebendigen Netzwerktag.

Nach einem ersten Austausch ging es direkt in die Praxis:
Gemeinsam wurde der Unterricht unseres Referendars Torben Franzenburg besucht – Thema:
„Arbeitszeugnisse richtig interpretieren – Eine Entscheidungshilfe für die Bewerberauswahl“
Ein starker Unterricht, der anschließend kollegial reflektiert und ausgewertet wurde.

Am Nachmittag drehte sich alles um Aktivierungsmethoden für den Unterricht.
Lieblingsmethoden aller Anwesenden wurden vorgestellt, ausprobiert, diskutiert – mit viel Lachen, Neugier und echtem Teamspirit. Unsere Schülerinnen & Schüler dürfen sich schon jetzt auf frische Impulse im Unterricht freuen.

Gemeinsames Fazit:
„Ein Tag voller Eindrücke, Austausch und gewinnbringender Erkenntnisse. Wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Netzwerktag – dann in Husum.“

Praxisnaher Einblick für unsere ZFA‑Auszubildenden

Für unsere ZFA‑Auszubildenden im 2. Lehrjahr stand auch in diesem Jahr wieder ein besonderer Praxistag auf dem Programm: Ein Besuch der Abteilung Zahnmedizin des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg.

Vor Ort vertieften die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse zu Behandlungsabläufen, dem sterilen Arbeiten bei chirurgischen Eingriffen, den Instrumententrays sowie der Assistenz am Behandlungsstuhl. Unter Anleitung von Dr. Martin Ulbrich, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, und seinem Team erhielten sie wertvolle Einblicke in den klinischen Alltag und die Anforderungen professioneller zahnmedizinischer Arbeit.

Wir bedanken uns herzlich für die unkomplizierte und verlässliche Lernortkooperation mit dem Bundeswehrkrankenhaus Hamburg.

Ein Insektenhotel für die Grundschule Bargenstedt – die Unterstufe der Tischlerinnen und Tischler am BBZ Dithmarschen kooperieren erfolgreich mit einer 3. Klasse

Im Rahmen von Berufliche Bildung nachhaltig Entwickeln hat das BBZ Dithmarschen in Zusammenarbeit mit der Grundschule Bargenstedt das Projekt „BBNE – Ein Insektenhotel für die Grundschule Bargenstedt – Planung, Fertigung, Umsetzung, Aufarbeitung und Implementierung in Kooperation mit einer 3. Klasse der Grundschule Bargenstedt“ ins Leben gerufen.

Nach einer gemeinsamen Ideenfindung der Auszubildenden des BBZ und den Grundschülerinnen und Grundschüler am Anfang des Jahres gingen die Auszubildenden der Unterstufe der Tischlerinnen und Tischler ans Werk. Es wurde geplant, gerechnet, entworfen, auch verworfen, umgedacht und festgelegt. Erste Produkte wie Einschubkästen gefertigt und nach und nach ein großes Insektenhotel für die Grundschule erstellt. Die Grundschülerinnen und Grundschüler gestalteten Dachschindeln und bereiteten erstes Material für die Befüllung des Insektenhotels vor.

Am 02.06. war es soweit, die Auszubildenden, zusammen mit den Lehrkräften bauten unter interessierten Blicken der Kinder das Insektenhotel auf. Es durfte auch mitgeschraubt und gesteckt werden, bevor es dann hieß die ersten Einschubkästen des Insektenhotels mit Lem, Schilf- und Bambusrohr, wie auch Ziegel zu befüllen. Der erste Schritt ist getan.

In den nächsten Tagen werden die Grundschülerinnen und Grundschüler die weiteren Kästen befüllen und zu den Insekten Steckbriefe erstellen.

Am 11.06. heißt es dann „Daumen drücken“, denn zusammen hat sich die Grundschule Bargenstedt und das BBZ Dithmarschen mit dem Projekt, beim Umweltpreis des Kreises Dithmarschen 2026 beworben. Über Vorträge werden die Grundschülerinnen und Grundschüler sowie die Auszubildenden des BBZ Dithmarschen der Jury das Projekt aus den Blickwinkeln der Grundschule, der Berufsschule und der Nachhaltigkeit vorstellen. Wie es ausgeht berichten wir!

Erasmus+ in Lissabon – Creating Emotionally Safe Classrooms

Die Gelegenheit am Erasmus+ Programm teilzunehmen ist eine wunderbare Gelegenheit Neues zu lernen, Wissen zu vertiefen, sein Handeln im Kontext von Unterricht zu hinterfragen aber auch neue Menschen und Orte kennenzulernen.

Der Kurs

Der Kurs fand in der Zeit vom 02.-06.02.2026 statt. Wir waren nur zu fünft, da einige Teilnehmende kurzfristig abgesagt hatten. Es waren Griechenland, Spanien und Deutschland vertreten und wir haben bereits am ersten Tag festgestellt, dass wir den gleichen Herausforderungen gegenüberstehen. Die kleine Teilnehmerzahl machte den Kurs inhaltlich intensiver, was zum Thema passte.

Der erste Tag startete mit wissenschaftlichen Grundlagen zu Emotionen und deren Auswirkungen auf den Lernprozess um anschließend eine Bestandsaufnahme zu machen – Wie sicher ist der eigene Klassenraum bzw. das Setting, indem Unterricht stattfindet? Weiter ging es am zweiten Tag mit Inhalten zur Selbstregulation und Strategien in stressreichen Situationen. Dieser Tag war für alle sehr intensiv, auch weil das Schülerklientel und die damit verbundenen Herausforderungen sehr ähnlich beschrieben wurden. Der dritte Kurstag behandelte Inhalte zur sicheren Kommunikation im Klassenzimmer und zu Konfliktprävention bei unterschiedlichen emotionalen Bedürfnissen der Lernenden. Tag vier und fünf wurden dann sehr praktisch, hier ging es um Organisation im Klassenraum, Rituale und Inklusionsstrategien.

Alle Tage waren gefüllt mit Erfahrungsübungen, Reflexion und sehr konstruktivem Austausch. Ganz nebenbei konnte ich mein Englisch deutlich zu verbessern, was für mich eine Herausforderung aber auch ein wichtiges Ziel war.

Die Stadt

Lissabon, die Hauptstadt Portugals liegt an der Atlantikküste. Sie befindet sich auf sehr hügeligen Geländen und bietet daher von vielen Orten einen großartigen Blick auf die wunderschöne, sehr vielfältige und geschichtsträchtige Stadt und ihre Umgebung.

Die Möglichkeiten Kultur, Architektur und Natur zu erleben sind so vielfältig, dass es schwerfällt sich zu entscheiden, was man als erstes machen möchte. Die Stadt erinnert mich an ein Wimmelbild – überall gibt es etwas zu entdecken. Es wird sehr viel gebaut, sehr Altes und Neues treffen zum Teil in sehr harten Kontrasten aufeinander. Lissabon ist touristisch so erschlossen, das Einheimische in der Altstadt Lissabons kaum noch wohnen können, da die Mietpreise in den letzten Jahren drastisch gestiegen sind. Dieses Phänomen betrifft viele große Städte und raubt ihnen auch etwas von ihrem Charm. Im Anschluss an den Kurs habe ich die Stadt jeden Tag größtenteils zu Fuß erkundet. Ihrer Vielfältigkeit hat mich beeindruckt und ich kann verstehen, warum viele Menschen finden, dass Lissabon eine Reise wert ist.

U.Tilch

Lionsclub Heide unterstützt Schulsanitätsdienst am BBZ Dithmarschen

v.l. Stef Appelt, Aram Mai (Lionsclub), Monika Raguse (Schulleiterin)

Großzügige Unterstützung für mehr Sicherheit im Schulalltag: Der Lionsclub Heide hat dem BBZ Dithmarschen sechs moderne Wiederbelebungspuppen für die Aus- und Fortbildung des Schulsanitätsdienstes gespendet.

Mit den neuen Übungspuppen können die Schülerinnen und Schüler realitätsnah lebensrettende Maßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainieren. Die Puppen stehen dabei allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung: Nach dem Motto„Prüfen – Rufen – Drücken“ werden sie schrittweise in der Wiederbelebung geschult. Dies stärkt nicht nur die Handlungssicherheit der engagierten Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, sondern fördert die Erste-Hilfe-Kompetenz in der gesamten Schulgemeinschaft.

Die Koordinationslehrerin des Schulsanitätsdienstes, Stef Appelt, betonte bei der Übergabe die Bedeutung der Spende: „Erste Hilfe kann Leben retten – und je früher diese Fähigkeiten erlernt werden, desto besser.“

Das BBZ Dithmarschen bedankt sich herzlich für die Spende und die damit verbundene Wertschätzung der Arbeit des Schulsanitätsdienstes. Die neuen Trainingsmöglichkeiten werden ab sofort in die Ausbildung der Schülerinnen und Schülerintegriert und tragen dazu bei, die Qualität der Erste-Hilfe-Ausbildung weiter zu steigern.